Meningokokken sind Bakterien und häufig Auslöser von Hirnhautentzündung. Es gibt verschiedene Erregertypen. Der Keim ist bei vielen Menschen Bestandteil der Mundflora. Die Infektion erfolgt aus dem Reservoir der eigenen Mundhöhle oder durch Tröpfcheninfektion von Keimträgern. Die Bakterien vermehren sich zunächst in den Lymphbahnen der Mundhöhle und gelangen dann in das Nervenwasser und an die Hirnhäute.
Meningokokken sind weltweit anzutreffen. Die Erkrankung ist besonders häufig in Afrika, Südamerika und Asien. Die Erkrankung kann in Epidemien verlaufen, Einzelfälle häufen sich in den Frühsommermonaten.
Die Inkubationszeit beträgt 2-4 Tage. Die Erkrankung beginnt plötzlich mit hohem Fieber, Erbrechen und Kopfschmerzen. Schon nach wenigen Stunden beginnt sich der Nacken zu versteifen. Bei schweren Fällen kommt es zur Bewusstseinstrübung durch eine Hirnschwellung. Ohne Behandlung kommt es in 10% der Fälle zum Tod, mit Behandlung ist die Prognose besser.
Schutz
Ein Impfstoff, der injiziert werden muss, bietet Schutz für 2-3Jahre. Die Impfung ist für bestimmte Länder Afrikas und Asiens empfehlenswert. Für die in Europa vorherrschenden Meningokokkenstämme gibt es zurzeit keinen Impfstoff.
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Die Karten, die hier vorgestellt werden sind freundlicherweise von der Firma Pasteur Mérieux MSD, Leimen zur Verfügung gestellt worden. Sie geben eine Orientierung vor und heben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.







