Wie können Sie sich schützen?
Rechzeitig gegen Grippe impfen lassen! Die Virusgrippe kann jeden befallen. Niemand sollte mit ihr spaßen. Anders als die lästige, aber harmlose "banale Erkältung" stellt die Influenza - wie sie zur besseren Unterscheidung auch genannt wird - eine enorme Belastung für das Immunsystem dar.
Wie äußern sich die Krankheitssymtome?
Nach Beschwerden, wie plötzlich einsetzendem hohen Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen und Kreislaufbeschwerden, sowie einem ausgeprägten Schwäche- und Krankheitsgefühl dauert es eine ganze Weile, manchmal mehrere Wochen bis der Betroffene sich wieder erholt hat.
Jüngere, ansonsten gesunde Menschen können eine solche Anstrengung in der Regel noch gut verkraften. Ältere hingegen sind sehr gefährdet, vor allem wenn sie an einer chronischen Krankheit leiden wie zum Beispiel Diabetes oder Asthma.
Bei einer Grippe besteht zu dem die Gefahr einer zusätzlichen Infektion vor allem durch Bakterien. Dies führt zu einer sogenannten Superinfektion, denn diese Krankheitserrreger haben mit Ihrem geschwächten Immunsystem ein leichtes Spiel.
Regionales Erkältungsrisiko für NRW
Besser jetzt impfen lassen!
Wegen der drohenden schweren Verläufe wird deshalb empfohlen, sich vorbeugend gegen Grippe impfen zu lassen. Der beste Zeitpunkt dafür ist der Herbst- vor Beginn der "Grippesaison".
Da das Immunsystem bereits nach zwei Wochen den Schutz aufgebaut hat und sich die Grippe in unseren Breiten häufig noch in der zweiten Hälfte des Winterhalbjahres verbreitet, ist auch eine spätere Impfung noch empfehlenswert. Dies gilt besonders für Risiko-Patientengruppen.
Von der Krankenkasse bezahlt
Ob dies der Fall ist beziehungsweise wann und wo überhaupt eine Grippeimpfung naht, überwacht in Deutschland die "Arbeitsgemeinschaft Influenza" (AGI) mit Sitz in Marburg. Sie ist eines der in zahlreichen europäischen Ländern vorhandenen Frühwarnsysteme für Influenza. In der Zeit von Oktober bis Mai werden in ausgesuchten Arztpraxen die Zahl der Atemwegserkrankungen registriert und an die AGI weitergeleitet. Aufgrund dieser Daten kann eine Grippewelle rechzeitig erkannt werden. Die Bevölkerung wird dann über Rundfunk und Fernsehen noch einmal gezielt auf die Schutzimpfung hingewiesen werden.
Die Impfung wird vom Hausarzt vorgenommen oder von den Gesundheitsämtern durchgeführt. Naht eine Grippewelle zahlt die Krankenkasse häufig die Kosten. Im Einzelfall fragen Sie Ihre Krankenkasse.
Die Impfung ist in der Regel gut verträglich. Sprechen Sie Ihren Hausarzt darauf an, achten Sie auf entsprechende Plakate oder fragen Sie uns
Grippe-Impfung im Alter/ Influenza-Impfung
In einer Studie wurden sechs Untersuchungen ausgewertet, von denen jede mehr als 20.000 Senioren über 65 Jahre einbezog.
Die Teilnehmer wurden in Abhängigkeit von ihren Grunderkrankungen in eine Hochrisikogruppe (Herz- oder Lungenerkrankung), eine mittlere Risikogruppe (Diabetes, Nierenerkrankung, Schlaganfall, Demenz, rheurnatologische Erkrankung) und eine Niedrigrisikogruppe eingeteilt.
Die Influenza-Impfrate betrug 60%. Sechs Grippesaisons wurden überschaut. Die geimpften Senioren mußten 39% seltener wegen einer Pneurnonie stationär behandelt werden. Die Hospitalisierungsrate war wegen respiratorischer Erkrankung insgesamt um 32% niedriger, die Hospitalisierungsrate wegen Herzinsuffizienz um 27%. Die Gesamtletalität der geimpften Senioren war 50% niedriger als die der nicht geimpften. Bei der Teilgruppenanalyse nach Zugehörigkeit zu einer der drei Risikogruppen erwies sich die Influenza-Impfung in allen Fällen als außerordentlich schützend.
Imfpungen fürs Ausland
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