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Warum ist Quecksilber so giftig?

Quecksilber zerstört die roten Blutkörperchen, blockiert lebenswichtige Enzyme und schädigt nachhaltig die Immunabwehr. Weiterhin beeinflußt es die Nervenreizleitung und ist für unterschiedliche, allergische Reaktionen verantwortlich. Quecksilber ist als einziges Schwermetall in seinem Naturzustand flüssig und verfügt über einen hohen Dampfdruck. Deshalb kann es auch über die Atemwege und die Haut resorbiert werden. Da es in vielfältiger Weise industriell verwendet wird, ist die Gefahr einer Quecksilber-Überlastung allgegenwärtig. Schwerstes Beispiel einer chronischen Quecksilberbelastung war die Minimata-Krankheit in Japan, bei der 46 Personen an einer Quecksilbervergiftung starben.

Wie kommt es zu einer Quecksilber-Überbelastung?

Selbst im Haushalt drohen Quecksilbervergiftungen. Fieberthermometer sind oft noch immer quecksilberhaltig. Quecksilber war vor allem in den vergangenen Jahren Bestandteil von vielfältig angewendeten Legierungen (z.B. die klassischen Amalgam-Füllungen).

Raubfische wie Thunfisch, Schwertfisch, Kabeljau, die ihrerseits durch industrielle Abfallprodukte verseucht sind, führen dem Menschen Quecksilber zu. Fischkonserven sind oft besonders stark belastet. Da Quecksilber in der Industrieproduktion eine weite Verbreitung findet und bereits geringste Mengen Vergiftungserscheinungen hervorrufen, sind Quecksilberüberbelastungen ein weit verbreitetes Problem.

Wie äußert sich eine ÜberBelastung mit Quecksilber

Appetit- und Gewichtsverlust, Zahnfleischentzündungen, Zahnverlust, extremes Zittern, Krämpfe, Hautirritationen, starke geistige und emotionale Störungen, Hyperaktivität bei Kindern, Schlaflosigkeit, Energielosigkeit, Asthma.

Neben den allgemeinen Ausleitungs-Maßnahmen: Zufuhr von Vitamin B6, Selen, Vitamin C, E und A. In schweren Fällen: Ärztlich überwachte EDTA-Chelat- oder DMPS-Therapie.

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